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Bleibe bei mir Herr, denn es will Abend werden, und der Tag hat sich geneigt. Alles Wachsen ist ein Sterben, jedes Werden ein Vergehen. Alles Lassen ein Erleben, jeder Tod ein Auferstehen.
Der Anfang, das Ende - o Herr, sie sind Dein, die Spanne dazwischen - das Leben - war mein. Der Herr gebe ihm die ewige Ruhe.
Der Herr gibt's, der Herr nimmt's; was bleibt ist die Liebe. Der Herr gebe ihr die ewige Ruhe.
Der Herr ist mein Hirte.(Psalm 23,1)Der Tod ist das Tor zum ewigen Leben.
Der Tod ist das Tor zum Leben.Die Liebe höret nimmer auf.
Die Welt mit ihrem Gram und Glücke will ich, ein Pilger frohbereit, betreten nur wie eine Brücke zu Dir, Herr, übern Strom der Zeit. Die Zeit, Gott zu suchen, ist das Leben. Die Zeit, Gott zu finden, ist der Tod. Die Zeit, Gott zu schauen, ist die Ewigkeit.
Du hast gesorgt, Du hast geschafft, bis Dir die Krankheit nahm die Kraft, schlicht war Dein Leben, treu und fleißig Deine Hand, immer helfend war Dein Streben, schlafe ruhig und habe Dank. Du liebe Mutter bist nicht mehr, Dein Platz in unserem Haus ist leer. Du hast gesorgt, Du hast geschafft, bis Dir die Krankheit nahm die Kraft. Schmerzlich war's, vor Dir zu stehen, Deinem Leiden hilflos zuzusehen. Du warst so treu und herzensgut, und musstest doch so bitter leiden. Nun hast Du Frieden und auch Ruh', unsere Liebe deckt Dich zu.
Du siehst den Garten nicht mehr grünen, in dem Du einst so froh geschafft, siehst die Blumen nicht mehr blühen, weil Dir der Tod nahm alle Kraft. Schlaf' nun in Frieden, ruhe sanft und hab’ für alles vielen Dank! Ein erfülltes Leben hat sich vollendet.
Ein treues Mutterherz hat aufgehört zu schlagen!Es ist bestimmt in Gottes Rat, dass man vom Liebsten, was man hat, muss scheiden.
Ewige Freude ist das Ende aller Wege zu Gott.Fürchte dich nicht, ich habe dich erlöst, ich habe dich bei deinem Namen gerufen: Du bist mein.
Herr, Dein Wille geschehe!Herr, Dir in die Hände sei Anfang und Ende, sei alles gelegt.
Herr, gib ihm die ewige Ruhe und das ewige Licht leuchte ihm. Herr, lass ihn ruhen in Frieden. Amen! Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben,(Joh. 11,25) wenn er auch gestorben ist.
Ich bin von euch gegangen, aber meine Liebe zu euch stirbt nicht, ich werde euch vom Himmel aus lieben, wie ich euch auf Erden geliebt habe. Ich glaube an die Sonne, auch wenn sie nicht scheint. Ich glaube an die Liebe, auch wenn ich sie nicht spüre. Ich glaube an Gott, auch wenn ich ihn nicht sehe.
Ich hab den Berg erstiegen, der Euch noch Mühe macht, drum weinet nicht, Ihr Lieben, ich hab mein Werk vollbracht. Ich wär' so gerne noch geblieben, mit euch vereint, ihr meine Lieben; doch meine Kraft war so schwer, für mich gab's keine Rettung mehr.
Ich weiß nicht wohin Gott mich führt, aber ich weiß, dass er mich führt. Ihre güt'gen Augen sind geschlossen nun für immer. Ihre nimmermüden Hände ruhen still, Ihr Leben hat sich hier vollendet, voll Traurigkeit ist unser Herz.
Mein Herz, ich will Dich fragen: Was ist denn Liebe, sag? “Zwei Seelen und ein Gedanke, zwei Herzen und ein Schlag!” Meine Zeit steht in Deinen Händen.(Psalm 31,16)
Menschen, die wir lieben, bleiben für immer, denn sie hinterlassen Spuren in unserem Herzen. Möge ihre Seele ruhen in GOTTES ewigem Frieden.
Nicht klagen, dass Du gegangen, danken, dass Du gewesen. Was uns bleibt, ist die Liebe zu Dir. Nichts kann Dir so zu Herzen geh'n, als eine Mutter sterben seh'n. Denn ihre Sorge für und für und ihre Liebe, sie galt nur Dir! Ein letztes Lächeln noch im Blick, sie geht in Gottes Hand zurück. Und gäb' es nicht ein Wiederseh'n, man müßt' vor Schmerz und Weh' vergeh'n.
Niemals geht man so ganz, irgendwas von dir bleibt hier, es hat seinen Platz immer bei mir.(Trude Herr) Nun ruhen die fleißigen Hände, die immer treu geschafft.
Obwohl wir Dir die Ruhe gönnen, ist voller Trauer unser Herz; Dich leiden sehen und nicht helfen können, das war für uns der größte Schmerz. Gehofft, gekämpft und doch verloren. Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus, flog durch die stillen Lande, als flöge sie nach Hause.(J. v. Eichendorff)
Unser Herz will dich halten, unsere Liebe dich umfangen, unser Verstand muss dich gehen lassen, Denn deine Kraft war zu Ende und deine Erlösung eine Gnade. Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist mit uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag. (Dietrich Bonhoeffer)
Weinet nicht an meinem Grabe, gönnet mir die ewige Ruh', denkt, was ich gelitten habe, eh ich schloss die Augen zu. Was Du im Leben hast gegeben, dafür ist jeder Dank zu klein, Du hast gesorgt für Deine Lieben, von früh bis spät; tagaus, tagein. Dein gutes Herz hat aufgehört zu schlagen, Du wolltest doch so gern noch bei uns sein, schwer ist es diesen Schmerz zu tragen, denn ohne Dich wird vieles anders sein.
Wenn Du an mich denkst, erinnere Dich an die Stunde, in welcher Du mich am liebsten hattest.(Rainer Maria Rilke) Wenn die Kraft zu Ende geht, ist Erlösung Gnade.
Wenn durch einen Menschen ein wenig mehr Liebe und Güte, ein wenig mehr Licht und Wahrheit in der Welt war, hat sein Leben einen Sinn gehabt. Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache. (A. de Saint-Exupéry)
Wenn ihr wüsstet, wo ich hingehe, würdet ihr nicht weinen, denn mein Weg führt ins Licht. Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern; tot ist nur, wer vergessen wird. (Immanuel Kant)
Wer im Herzen seiner Lieben lebt, ist nicht tot, er ist nur fern. Wir gingen einen langen Weg gemeinsam, aber er war doch zu kurz.
Wir trauern, dass wir ihn verloren haben. Aber wir sind dankbar, dass er bei uns war. Alles hat seine Zeit. Es gibt eine Zeit der Stille, eine Zeit des Schmerzes und der Trauer, aber auch eine Zeit der dankbaren Erinnerung.
Anspruchslos und bescheiden war Dein Leben, treu und fleißig Deine Hand. Friede sei Dir nun gegeben, ruhe sanft und habe Dank! Als die Kraft zu Ende ging, war's kein Sterben, war's Erlösung.
Auferstehen ist unser Glaube, Wiedersehen unsere Hoffnung. Gedenken unsere Liebe. Da ist ein Land der Lebenden und ein Land der Toten, und die Brücke zwischen ihnen ist die Liebe, das einzig Bleibende, der einzige Sinn. (Thornton Wilder)
Das Sichtbare ist vergangen. Es bleibt nur die Liebe und die Erinnerung. Dein gutes Herz hat aufgehört zu schlagen und wollte doch so gern noch bei uns sein. Gott hilf uns, diesen Schmerz zu tragen, denn ohne dich wird vieles anders sein.
Du bist ins Leere entschwunden, aber im Blau des Himmels hast du eine unfassbare Spur zurück gelassen, im Wehen des Windes unter Schatten ein unsichtbares Bild. (R. Tagore)Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Muss ich auch wandern in finsterer Schlucht, ich fürchte kein Unheil, denn du bist bei mir. (Psalm 23)
Ganz weit draußen, am Ende des Regenbogens, werden wir uns wiedersehen! Ein gutes Herz hat aufgehört zu schlagen.
Liebe hat sie uns gegeben. Liebe war, was sie uns tat, Liebe war ihr ganzes Leben, Liebe folgt ihr in das Grab. Gott ist die Liebe. Und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. (1. Joh. 4,16)
Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar. (A. de Saint-Exupéry)Ihr seid jetzt traurig, aber ich werde euch wiedersehen. Dann wird euer Herz sich freuen, und eure Freude wird euch niemand nehmen. (Johannes 16,22)
Trauert nicht um mich! Ihr habt mich nicht verloren, während ihr noch etwas zurück bleibt. Am Ziele erwarte ich euch. Ich sterbe, aber meine Liebe zu euch stirbt nicht! Ich werde euch vom Himmel aus lieben, wie ich es auf Erden getan. Stärker als der Tod ist die Liebe.
Von der Erde gegangen, im Herzen geblieben. Tretet her, Ihr meine Lieben, nehmet Abschied, weint nicht mehr. Hilfe konnt' ich nicht mehr finden, meine Krankheit war zu schwer. Manchmal wollte ich verzagen, hab' gedacht ich trüg' es nie und ich hab es doch ertragen, aber fraget nur nicht wie.