Erinnerungen
Teilen Sie Ihre Erinnerungen mit uns, unseren und Ihren Freunden und Verwandten.
Wir freuen uns über Geschichten und Anekdoten und möchten die schönsten Momente mit Ihnen teilen.
Lieber Papa,
Heute wärst du 90. Jahre alt geworden. Das hätten wir so gern zusammen mit dir gefeiert!
Du fehlst so sehr!
Als ich meine Töchter Julie und Anni gefragt habe, ob eine Seebeisetzung für sie in Ordnung ist, bei der es dann kein Grab gibt, das man besuchen kann, haben sie gleich geantwortet, dass das schön wäre, weil wir uns am Meer dann immer an ihn erinnern können.
Am Meer sein ist bei Papa sein.
Papa war immer mit dem Meer und der Seefahrt verbunden. Um also bei der Seefahrtsterminologie zu bleiben:
Papa war mein Kiel.
Der Kiel ist der tiefste Punkt des Bootsrumpfes. Wie ein Rückgrat verläuft er vom Bug bis zum Heck und verleiht dem Rumpf Festigkeit und Stabilität. So gibt er dem Boot Orientierung und Halt.
Erstens verhindert er das
Umkippen des Bootes durch zusätzliches Gewicht im Wasser. Zweitens verhindert er, dass das Boot im Wind seitlich wegrutscht.
Drittens sorgt er dafür, dass das Boot geradeaus fährt.
Das ist wie beim Schlittschuhlaufen: ohne Kufen auf dem Eis geradeaus zu laufen ist schwierig, weil die Füße keinen Halt finden.
Papa hat mir Halt gegeben, er wollte nicht immer über alles reden, aber er war immer da. Und insgeheim habe ich immer geglaubt, er würde 100 Jahre alt werden. Dann wäre ich vielleicht ansatzweise bereit gewesen, ihn gehen zu lassen. Jetzt ist er gegangen, ich war noch nicht bereit.
Ich habe Jens kennengelernt, als ich meine Schwester Erika in der Schwäbischen Alb besuchte. Später durften wir gemeinsam unvergessliche Reisen unternehmen – unter anderem zum Nordkap und nach Dalyan. Diese Erlebnisse, seine ruhige Art und sein feiner Humor werden mir immer in Erinnerung bleiben.
Für mich war Jens nicht nur ein lieber Schwager, sondern auch ein guter Freund.
Ich wünsche ihm alles Gute auf seiner letzten Seereise.
Lieber Jens,
Du warst mein Schwager – und ich mochte Deine verschmitzte Art und Deinen trockenen Humor.
Ich erinnere mich besonders an einen Abend, als Erika schon sehr krank war. Du und ich saßen gemeinsam da und haben Unterlagen sortiert, während Erika bereits schlief. Es war still, friedlich und seltsam leicht – ein Moment der Ruhe, den ich bis heute nicht vergessen habe.
Ich habe Dich immer dafür bewundert, wie Du für Tina und Sandra da warst und all die Herausforderungen dieser schweren Zeit gemeistert hast.
Du hast diesen Abschied so sehr verdient.
Ich werde morgen in Gedanken bei Dir sein.
Moin Jens, hier ist Jens.
Lieber Patenonkel, ich schätze Deine freundliche und positive Ausstrahlung die Dich umgab und in dem Gedenken an Dich weiter umgibt. Auch wenn wir nicht mehr miteinander sprechen können bleibst Du, genauso wie Du warst, in meinem Herzen.
„Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen.“ - Albert Schweitzer
Jens war unser Onkel und Großonkel. Das letzte Mal gesehen haben wir Jens, als Soraya und ich bei Tina zu Besuch waren.
Wenn ich an Jens denke, erinnere ich mich an Folgendes:
Jens war ein sehr besonnener, ruhiger und warmherziger Mensch, der ein Händchen im Umgang mit Kindern hatte. Wenn wir bei Jens zu Besuch waren, hatte er immer etwas lustiges zu erzählen. Ich erinnere mich an die riesigen Sonnenblumen vor dem Haus und die Stachelbeeren seitlich vom Haus. Die waren sauer! ;-) Das Haus und der Ort strahlten viel Ruhe aus und eigentlich gab es nichts, was "man" nicht durfte.
Einen Teil der Sommerferien verbrachten Tina und Sandra bei uns zuhause in Herford und Jens strahlte immer, wenn er die beiden wieder abholte und Sandra und Tina strahlten auch.
Nun wünschen wir Jens eine gute Reise und ein freudiges Wiedersehen mit Erika.
Es tut mir sehr leid, Tina und Sandra, dass Ihr nun auch Jens gehen lassen müsst, aber wir sind und bleiben Eure Familie und sind für Euch da.
Pamela und Soraya aus Meerbusch
Jens war unser Schwager. Seine Frau Erika, unsere Schwester und Schwägerin, verstarb leider viel zu früh, als Christina und Sandra noch nicht einmal eingeschult und das neue Haus noch nicht ganz fertiggestellt war.
Dieser Verlust schien eine kaum zu bewältigende Herausforderung zu sein, die er aber mit der für ihn typischen Ruhe und Gelassenheit anging.
Das Wohl seiner Töchter stand für ihn immer an allererster Stelle, dann kamen alle andere Dinge dran. Selbst seine berufliche Karriere schien damals nicht so wichtig.
Christina und Sandra durften in Ruhe ihren Weg finden und hatten immer seine Unterstützung.
Hedda und Heinz aus Dalaman
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